Investmentfonds
Der Börsencrash vor einigen Jahren hat vielen Anlegern die Angst beschert, mit Aktien könne man nur Verlust machen, aber niemals wirklich Gewinne. Die Investmentfonds der Gegenwart zeigen jedoch, dass das Gegenteil oft der Fall ist.
Das angelegte Geld in den Fonds ist, je nach Vertragsvereinbarung, in Immobilien, in festverzinslichen Wertpapieren, in Aktien und in Immobilien, investiert. Der Anleger kann, je nachdem, was er möchte, in rein konservativen Fonds anlegen, also solchen Fonds, die mit großer Wahrscheinlichkeit Rendite abwerfen, oder ganz auf Risiko gehen und in Aktien von noch unbekannten Unternehmen investieren, denen eine gute Prognose mit auf den Weg gegeben wurde, aber von denen niemand weiß, ob die Aktien des Unternehmens wirklich etwas wert sind.
Eine gute Möglichkeit ist auch eine Mischung aus Aktien, Immobilien, der Anlage auf dem Geldmarkt und festverzinslichen Wertpapieren. Hierdurch wird teilweise das Risiko abgebremst, das auf einer einzigen Aktienanlage liegen würde. Allein mit festverzinslichen Wertpapieren lassen sich bei Investmentfonds jedoch keine wirklich gute Renditen erwirtschaften. Deshalb wählen viele Anleger eine gute Mischung aus konservativ und Risikoanlage. So behalten sie auf jeden Fall einen Teil ihres Kapitals, falls der Fonds Verluste bringt, aber sie agieren mit ihrer Wertanlage nicht nur konservativ, und bekommen und wenig Rendite. Wer eher an einer Umschuldung interessiert ist, der ist mit Investmentfonds nicht gut beraten.
Gerade der Markt der Investmentfonds ist durchsetzt mit vielen, unzählig erscheinenden, Möglichkeiten. Hier ist es sehr sinnvoll, mit der Bank oder dem Finanzinstitut des Vertrauens ein Gespräch zu führen, wie viel Geld man wo anlegen möchte, um sich ein paar gute Tipps von Kennern des Finanzmarktes zu holen. Ob man die Angebote dann auch umsetzt, bleibt einem selbst überlassen, vielleicht bietet ein anderes Investmentunternehmen die gleichen Fonds zu besseren Konditionen, hier ist ein Vergleich erforderlich.
Alternative: ETFs
Man kann das Anlegen in Investmentfonds übrigens auch jederzeit auf andere Fonds umlegen, wenn einige nur wenig oder gar keine Rendite einbringen, oder gar nur Verluste einfahren. Der Markt ist viel offener geworden, was natürlich auf Kosten der Überschaubarkeit gegangen ist. Ein Prüfen des eigenen Finanzplans und Finanzbudgets hilft dabei, zu sehen, wie viel man schadlos anlegen kann, ohne dass man dadurch in die Miesen kommt. Denn auch mit (seriösen) Investmentfonds lassen sich nicht aus einem Euro tausend Euro machen. Von allen anderen Angeboten sollte man besser die Finger lassen, da man sonst am Schluss wahrscheinlich keinen Cent mehr davon wiedersieht. Leider boomen seltsame Anlagemethoden auf dem Markt für Investmentfonds immer mehr, da heißt es, ein gutes Auge zu bewahren, und selbst nicht, vor lauter überhöhter Gewinnvorsagen den Sinn für die Realität zu verlieren.
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